Meine Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker bei AUG. PRIEN

Hallo, ich bin Jan und im 2. Lehrjahr als angehender Konstruktionsmechaniker mit der Fachrichtung Stahlbautechnik bei AUG. PRIEN.

Umgangssprachlich wird der Beruf auch „Stahlbauschlosser“ oder einfach nur „Schlosser“ genannt und beinhaltet jegliche Arbeiten mit Stahl und Metall. Da es viele verschiedene Stähle und Metalle gibt und unzählige Möglichkeiten der Be- und Verarbeitung, ist der Beruf sehr abwechslungsreich.

Vielfältiges Aufgabengebiet als Konstruktionsmechaniker

Mir gefällt besonders, dass ich viele handwerklichen Fähigkeiten erlerne und mein technisches Know-how erweitern kann. Neben den klassischen Aufgaben wie Schleifen, Sägen oder Bohren gehören auch Heißarbeiten, wie Schweißen, thermisches Trennen oder thermisches Umformen zu meinen Tätigkeiten. Dadurch, dass AUG. PRIEN ein Bauunternehmen ist, das fast jeden Sektor des Baugewerbes abdeckt, bekommt man hier die Möglichkeit mit vielen verschiedenen Abteilungen zusammenzuarbeiten und Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen des Bauens zu sammeln. Ich habe zum Beispiel schon mit den Abteilungen Wasserbau und Sielbau gearbeitet.

Gut bezahlt und sozial integriert

Meine Ausbildung als Konstruktionsmechaniker in drei Worten? vielfältig, körperlich fordernd und vor allem gut bezahlt! Das mit der Bezahlung sollte bei der Wahl einer Ausbildung natürlich eher eine untergeordnete Rolle spielen, trotzdem möchte ich es erwähnen. Neben dem Gehalt hat der Stahlbau auch sozial sehr viel zu bieten, denn hier sind alle sehr kollegial und fair zueinander. Die Kollegen pflegen auch privat jahrelange Freundschaften und wenn neue Leute eingestellt werden, sind diese schnell und gut ins Team integriert. An dieser Stelle möchte ich auch nochmal erwähnen, dass unsere beiden Stahlbaumeister in meinen Augen einen sehr guten Job machen! Der Spagat zwischen Vorgesetztem und Ansprechpartner gelingt ihnen sehr gut. Man ist also finanziell und sozial im Stahlbau gut bedient.

Vom ersten Tag an mittendrin

Da es bei AUG. PRIEN keine Lehrwerkstätten gibt, sind wir Konstruktionsmechaniker Auszubildende vom ersten Tag an dabei und packen bei den Gesellen mit an. – Das ist Fluch und Segen zu gleich. In der Anfangszeit heißt es für dich als Unerfahrenen erstmal „Guck zu und lerne!“. Das bedeutet man unterstützt die Gesellen, indem man ihnen Werkzeug bringt, beim Anzeichnen hilft oder einfach aufmerksam auf die nächste Aufgabe wartet.

Je besser man sich anstellt, desto schneller kommen neue Aufgaben hinzu. So wirst du nach einer gewissen Zeit an den einzelnen Maschinen eingewiesen, bekommst dein eigenes Werkzeug und übernimmst somit immer mehr Verantwortung für dein Handeln. Dazu kommen die Schulblöcke und Lehrgänge, die man absolviert. Ein Schulblock dauert zwischen drei und vier Wochen und die Lehrgänge gehen meistens ein bis zwei Wochen. In der Schule geht es um Theorie, in den Lehrgängen um Praxis. So besucht man Lehrgänge zu den verschiedenen Schweißverfahren, zum thermischen Umformen, zum Drehen, Fräsen etc.. Im Betrieb geht es dann darum, das Gelernte anzuwenden.

Grundsätzlich empfehle ich jedem neuen Azubi: Sei pünktlich, sei aufmerksam und sei fleißig. Alles Weitere wird sich darauf aufbauen.

Vielen Dank fürs Lesen, euer Jan.

RELATED POSTS

Menü